Blutregen fällt auf zerbrochene Helme, Ein Reich aus Staub erhebt sein Gebet. Jünglinge stürzen mit heitren Gesichtern In ein Schlachtfeld, das nur noch besteht.
Vaterland! Du hungerst nach Opfern, Nach namenlosen, bleichenden Knochen. Sie sterben für Freiheit, die längst verrottet — Ein Eid, im Dunkel der Götter gesprochen.
Keiner kehrt heim; der Himmel ist blind. Doch Fahnen wehen aus Haut und Haar. Ein neues Banner entsteht aus den Leibern — Ein Reich aus Toten, für immer wahr.
Doch tiefer marschiert der eiserne Wille, Ein Sturm aus Leibern, im Herz der Nacht. Die Trommeln der Erde schlagen im Finstern — Für jeden, den dieses Land umgebracht.
Und selbst wenn die Berge in Asche versinken, Erhebt sich ein Chor aus verwelktem Fleisch. Sie singen vom Ruhm, den niemand mehr will, Ein Lied aus Trümmern, erbarmungslos kalt und bleich.
O Vaterland! Dein Hunger vergeht nicht, Du frisst die Kinder, die dir vertrauen. Und aus den Gruben, aus Blut und Moder Wachsen die Banner, die niemals verfaulen.